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Intervention für das Erhalten der Markthallenfunktion
Nach dem starken wirtschaftlichen Rückgang der letzten 20 Jahren, wurde Ende 2008 die Arminius Markthalle für den Verkauf ausgeschrieben. Von Interessenten wurde die Vorlage eines Nutzungskonzeptes gefordert, bei dem großflächiger Einzelhandel ausgeschlossen wird. Im Ergebnis fand sich Die Zunft AG die nun an einem nachhaltigen Erneuerungsprozess arbeitet. Im laufenden Jahr müssen die bisherigen Strategien der Markthalle in Frage gestellt werden, um die Zukunft des Standortes gemeinsam mit den beteiligten Akteuren und der Kiezanwohner, nachhaltig
Ein neues Konzept für eine tragfähige Mischnutzung, welches im Mittelpunkt das Erhalten des kleinteiligen Einzelhandels hat, soll nun erarbeitet werden.
Die hier vorgestellete Arbeit wurde im Rahmen einer Architekturdiplomarbeit an der TU-Berlin erstellt. Das Erhalten der originalen Funktion des Gebäudes war ein wichtiges Ziel. Aus städtebaulicher Sicht ist diese historische Funktion für die Gesamtkomposition des moabiter Zentrums stark prägend. Das Stadtelement "Markthalle" trägt zur dynamischen Gestaltung des öffentlichen Raumes, sowie zur Stärkung der sozialen Struktur des Stadtteils bei. Das Gesamtkonzept muss somit hauptsächlich aus dieser Funktion, städtebaulichen Lage, Formsprache und Tragstruktur der denkmalgeschützten Halle abgeleitet werden. Mit der Errichtung des Rathauses Tiergarten am Arminius Platz, unmittelbar vor der Arminius Halle, wurde das ursprüngliche städtebauliche Konzept des Vorplatzes an der Markthalle zerstört und damit auch ihre Wirtschaftlichkeit stark beeinträchtigt. Die Nähe am Mathilde-Jacob Platz und dem Kleinen Tiergarten, sollte als Revitalisierungspotential fungieren.
Im neuen Nutzungsprogramm der Markthalle wurden zu dem kleinteiligen Einzelhandel weitere Funktionen hinzugefügt.
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